Schweizer Bankwesen

Die schweizerischen Banken und Finanzinstitute spielen eine sehr wichtige Rollen in der Wirtschaft der
Schweiz und sind eine der tragenden Säulen davon. Die Schweizer Franken sind einer der stabilsten
Währungen der Welt. Das Schweizer Bankenwesen sorgt für sehr viele Arbeitsplätze, 2009 zählte der
Bankensektor rund 121.000 Vollzeitstellen in der Schweiz; was etwa 4% der Schweizer Bevölkerung ausmachen.
Und das sind nur die Jobs in der Schweiz – viele Jobs werden auch vom Ausland aus durchgeführt.

Durch die stabile Währung und niedrigere Steuern legen viele reiche Leute ihr Vermögen an sogenannte Offshore Banken in der Schweiz ab. Kunden sind durch das Schweizer Bankgeheimniss auch geschützt – die Banken dürfen die Daten der Kunden nicht weitergeben an Dritte.

In der Schweiz gibt es auch sogenannte Kantonalbanken.
Insgesamt gibt es 24 Stück, also mit zwei Ausnahmen gibt es pro Kanton eine Kantonalbank.
Die Kantonbanken dienten zu früherer Zeit dazu, ihre Kantonwirtschaft durch Überreichung von sehr günstigen Krediten zu stärken. Heutzutage sind sie zwar immernoch auf ihr Kanton beschränkt, aber sie sind alle miteinander verbunden. Auch Privatbanken sind heute noch in der Schweiz ansässig. Der Bankier haftet dabei für sein komplettes Unternehmen, er könnte sein komplettes Privateigentum verlieren wenn sein Unternehmen Konkurs geht. Doch durch zu hohe Konkurrenz und Banken die den selben Service bieten gibt es heute nur noch sehr wenige Privatbanken.

In eher ländlichen Gegenden gibt es sogenannte ,,Genossenschaftlich organisierte Banken“ – davon gibt es heute etwa 350 Stück. Jede von ihnen ist rechtlich unabhängig und ihre Mitglieder sind für die Entscheidungen der Bank beteiltigt und auch verantwortlich für die Geschäfte der Bank.