Bankwesen

Die Geschichte des Bankwesens reicht zurück in die Zeit des zweiten Jahrhunderts v.Ch.

Schriften bezeugen das im damaligen Mesopotamien eine buchähnliche Verrechnung von Forderungen, eine Kontenführung für Einlagen und Anleihen, Schecks und Wechsel erfolgte.
In Europa erblühte das Bankwesen um 1245, damals galt Italien, Florenz als aufsteigende Handelsmacht. Ursprünglich entwickelten sich die späteren Bankiers aus den Wirtschaftsbereichen der Warengroßhändler, Kommissionäre oder Spediteure.
Resultierend aus den mit dem Warengeschäft verknüpften Kredit –und Wechselgeschäften, etablierten sich die ersten Privatbanken.

Als eines der berühmtesten Bankiers Familien aus Florenz sind die Bardi, die Acciaiuoli und die Paruzzi Familien Anfang des 14.Jahrhunderts überliefert.
Sie betrieben schon damals eigene Filialen in den wichtigsten Handelszentren und Städten Europas.
Zum wohl mächtigsten Bankenclan der damaligen Zeit eroberte sich die Familie Medici im Jahre 1397 in Florenz seine unumstrittene Machtstellung, in dem Giovanni di Bicci de Medici die Banco Medici gründete.

Danach folgten weitere Unternehmen im Bankgeschäft wie die im Jahre 1462 gegründete Monte di Pieta im italienischen Perugia. Sie waren weitestgehend unabhängig.
Die Monte di Pieta ging hervor aus der Gründung von Leihhäuserbern durch die Fanziskaner um so bedürftigen Menschen finanziell zu unterstützen.
Demgegenüber waren die Medici und Strozzi Banken vor allem mit dem Warengeschäft in Verbindung stehenden Kredit-und Wechselgeschäften existent.

Die Bank ist heute ein Kreditinstitut.
Sie bietet Dienstleistungen gegen Entgelt an für den Zahlungs-, Kredit und Kapitalverkehr an.

In Deutschland gilt das Kreditinstitut als kaufmännisches Unternehmen das Bankgeschäfte tätigt.
Ein gesetzlich fixiertes Bankengeheimnis ist in Deutschland bisher nicht in Kraft.
So gilt für die Schweiz das gesetzlich festgeschriebene Bankengeheimnis als ein wesentliches Fundament für einen erfolgreichen und international begehrten Bankenstandort.

Kreditinstitute unterliegen nationalen und internationalen gesetzlichen Vorschriften.
Banken bedienen im Wesentlichen Privatkunden, Firmenkunden, Staaten-und Gebietskörperschaften sowie auch andere Banken.

Das globale Netzwerk der Banken ist heute ein nahezu universelles Geflecht von positiven Wirtschaftsentwicklungen als auch von vernichtender Finanzgewalt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht sich zunehmend genötigt eigene, bisher verlässliche und zwingend notwendige Finanzrichtlinien aufzugeben.
So hat die EZB jüngst italienische und spanische Staatsanleihen gekauft um den Ländern ihre Schuldenlast zu verringern.
Dies ist jedoch bisher nicht vorgesehen und finanzökonomisch, staatspolitisch äußerst umstritten.
Damit besitzt die Europäische Zentralbank Staatsanleihen hoch verschuldeter Länder im Wert
von über 130 Milliarden Euro.
Damit ist sie als Bank der internationalen Solidarität und Kontrolle zu einer möglichen Bad Bank für Euro Staaten geworden.